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Ohrakupunktur und Aurikulotherapie

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Die Ohrakupunktur und Aurikulotherapie ist sehr wirksam, ungiftig und praktisch nebenwirkungsfrei, wenn sie in der Hand eines erfahrenen Behandlers liegt. Zusätzlich kann man damit in ein Krankheitsgeschehen sehr schnell und präzise eingreifen.

Indikationen:

Die Weltgesundheitsorganisation  (World Health Organization = WHO ) hat eine Indikationsliste für etwa 100 Erkrankungen veröffentlicht, die sich für eine Ohrakupunkturbehandlung anbieten, dazu gehören:

  • Schmerzen allgemein (können häufig sehr rasch gelindert oder ganz ausgeschaltet werden)
  • Erkrankungen des Respirationstraktes wie Erkältungen und bronchopulmonale Erkrankungen wie akute Bronchitis oder Asthma
  • gastrointestinale Erkrankungen wie Gastritis und Durchfall 
  • Erkrankungen der Mundhöhle wie Zahnschmerzen und Pharyngitis 
  • verschiedene neurologische Erkrankungen wie Kopfschmerzen, Migräne, Lähmungen nach Schlaganfall, 
  • orthopädische Erkrankungen wie Tennisellenbogen, rheumatoide Arthritis 


Bereits im ĄPapyrus Eber“, dem Buch der Weisen aus dem Alten Ägypten, finden sich Hinweise darauf, dass man über das Ohr heilen kann.
Mit Abständen sind im Zeitraum vom 17. bis zum 19. Jahrhundert immer wieder auch Berichte aus dem Alten Europa aufgetaucht, die über Phänomene der Heilung oder sonstiger Wirkungen im Zusammenhang mit dem Ohr berichten.

Bereits der Arzt Dr. Nogier hat die Aurikulotherapie für die Behandlung aller Leiden, die das zentrale Nervensystem betreffen, empfohlen. Hier ist sie besonders heilsam. Furcht, Platzangst, Konzentrationsmängel, Schwindel usw. sind Beispiele einer langen Reihe von Indikationen, bei denen die Ohrakupunktur wirksam eingesetzt werden kann. Ihre ausgleichende und entspannende Wirkung ist daher auch bei der Behandlung von älteren Menschen besonders hilfreich.

Das Ohr als Akupunkturbereich war bereits den alten chinesischen Heilkundigen bekannt, geriet dann aber als eigenständige Therapieform über die Zeit hinweg fast völlig in Vergessenheit. Der französische Arzt Dr. Paul Nogier widmete sich in den fünfziger Jahren eingehend der Ohrmuschel und legte bestimmte Bereiche fest, die uns heute ein klares Bild von den Reflexzonenpunkten im Ohr geben. Dr. Nogier erkannte, dass die Ohrmuschel eine Art von "Reflexrelais" ist, in dem sich der Menschen in seiner Gesamtheit widerspiegelt. Er erklärte, auch die Fehlsteuerungen (körperliche und geistige) am Ohr erkennen und beeinflussen zu können.

Für die Diagnose und Behandlung wurden bis heute über 200 genau beschriebene Punkte festgelegt. Über diese Punkte ist der Therapeut in der Lage, die Funktionen von Organen, Nerven, Muskeln und Gelenken beinflussen zu können. Für das Auffinden der entsprechenden Ohrpunkte wird ein Gerät zur Messung des Hautwiderstandes benutzt. 

An diesen Punkten kann entweder massiert oder mit Stahl-, Gold- oder Silbernadeln akupunktiert werden. Man lässt die Nadeln für 10 bis 30 Minuten im Ohr, bis sie sich leicht wieder entfernen lassen. In einigen Fällen kann es angezeigt sein, eine Dauernadel zu setzen, die im Ohr verbleibt, bis sie von allein herausfällt oder vom Behandler entfernt wird. Die besten Erfolge erzielt man bei akuten Erkrankungen, aber auch chronische Erkrankungen sind mit der Ohrakupunktur oftmals gut zu beeinflussen. 

Bei dieser speziellen Form der Akupunktur werden Nadeln in die Ohrmuschel gesetzt. Man hat eine Vielzahl von Nervenendigungen in der Ohrmuschel gefunden, die sozusagen kleinste Repräsentanten für eigentlich alle inneren Organe und Teile des Bewegungsapparates darstellen. Jeder dieser Punkte ist über das Gehirn einer bestimmten Region oder einem innerem Organ zugeordnet. Man könnte sich zur Verdeutlichung einen winzigen Embryo vorstellen, den man verkehrt herum auf die Ohrmuschel projiziert. Die jeweiligen Akupunkturpunkte liegen etwa dort, wo man sich die entsprechenden Organe des Embryos vorstellen würde. Der Therapeut kann ganze Körperbereiche über die Nadelung von Ohrakupunkturpunkten beeinflussen.

Im Gegensatz zu den Körper-Akupunkturpunkten lassen sich mit einem Ortungsgerät oder "Druckpunkt-Stift" die Ohr-Akupunkturpunkte nur finden, wenn das zugehörige Organ nicht in Ordnung ist. Dann sind diese Punkte "aktiv". Wenn man nun an diesen Punkten Nadeln einsticht, können die inneren Organe erreicht werden, die mit ihnen in Verbindung stehen. Die Therapie ist sehr schnell wirksam. Besonders gut eignet sie sich zur Beeinflussung von inneren Organen wie Prostata, Gebärmutter oder Eingeweiden. Auch in der Behandlung von Migräne, Trigeminusleiden, Ischiasschmerzen, Allergien, Esssucht, Nikotin-, Medikamenten-, Drogen- oder Alkoholsucht wird sie erfolgreich eingesetzt, ebenso bei Depressionen, Angstneurosen oder Organneurosen wie z.B. der Bronchitis oder Gürtelrose. Sie ist auch als Elektroakupunktur oder Laserakupunktur durchführbar.