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Spagyrik

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Das Wort Spagyrik stammt aus dem Griechischen: "Spao" heisst trenne und "Gyrein" bedeutet vereinige.

Die spagyrischen Heilmittel werden meist als Urtinkturen, in besonderen Fällen auch potenziert, eingesetzt. Sie werden als Einzelmittel oder als sogenannte Komplexmittel angeboten.

Die spagyrischen Heilmittel beeinflussen nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige und seelische Ebene. Das Anwendungsgebiet ist deshalb sehr gross.

Indikationen:

  • Entschlackung
  • Grippe
  • Erkältung
  • Halsschmerzen
  • Hautausschlag
  • Heuschnupfen
  • Husten
  • Insektenstiche
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Kreislaufprobleme
  • Organdysfunktionen
  • Rheuma
  • Venenbeschwerden
  • Blutdruckbeschwerden
  • Verdauung
  • Verstimmung
  • Wechseljahrbeschwerden

Bei der Herstellung kommen kommen Gärung, Destillation, Veraschung, Extraktion und Filtration zur Anwendung. Dazu werden astronomische und astrologische Gesetzmässigkeiten beachtet. In der Spagyrik wird getrennt, womit auch die Reinigung gemeint ist, und vereinigt.

Auch wenn diese Methode zur Arzneimittelherstellung von Paracelsus verbreitet wurde, ist diese alchemistische Kunst wesentlich älter und geht auf ägyptische hermetische Traditionen zurück.

Nach Ansicht der Spagyriker enthält jede Substanz ein reines und gutes und ein dem widerstrebendes feindliches Prinzip. Diese Erkenntnis veranlasste die Spagyriker, durch ein geeignetes Verfahren das Gute vom Bösen, das Grobe vom Feinen, das Geistige vom Materiellen und das Heilsame vom Gift zu trennen oder zu scheiden. Diese Scheidekunst nannte man die "Ars spagyrica".

Hierbei wird die Ausgangssubstanz zunächst in diverse Bestandteile geteilt und dabei das Wertvolle vom Nutzlosen getrennt. Durch eine Art Neukomposition werden die aufgeschlossenen Bestandteile wieder vereint. Das System der Spagyrik hat somit zum Ziel, das gute, aufbauende, heilende und kraftspendende Prinzip einer jeden Pflanze oder Substanz, die zu Heilzwecken genommen werden soll von dem bösen, zerstörenden und krankmachendem, dem Gift zu trennen und wenn möglich durch Veredelung zu erhöhen.

Diese so entstehenden spagyrischen Mittel enthalten die kräftigsten Substanzen in veredelter Form und sind somit therapeutisch heilkräftiger als das Ausgangsmaterial.

Sie können vom Körper leicht aufgenommen werden, da sie von Giftstoffen befreit wurden.

Grundsätzlich können alle Pflanzen, jedoch auch Salze und Metalle, spagyrisch aufbereitet werden.