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Moxa-Therapie

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Die Moxa-Therapie ist eine klassische Heilmethode, die sich in der asiatischen Volksmedizin als sehr erfolgreich erwiesen hat. Moxibustion wird dann angewendet, wenn es darum geht, dem Körper Energie und Wärme zuzuführen, vor allem bei langjährigen chronischen Erkrankungen oder starkem Yang-Verlust, wie beispielsweise bei Schwächezuständen, Kältegefühl im Körper, chronischem Durchfall etc.

Aus westlicher Sicht verbessert die Moxibustion hauptsächlich die Gewebedurchblutung und beruhigt.

Indikationen:

  • chronisches Asthma 
  • chronische Bronchitis 
  • chronischer Durchfall
  • akute und chronische Schmerzzustände (z. B. Ischialgien, Tennisellbogen)
  • Arthrose
  • Schwächezustände nach anderen chronischen Erkrankungen
  • Verspannungen
  • andere Erschöpfungsreaktionen

Im Unterschied zur Behandlung mit Shiatsu oder mit Nadeln (Akupunktur) wird dem Organismus mit der Anwendung von Moxa neue (Yang-)Energie von aussen zugeführt und das schneller, direkter und oft unproblematischer als in der Kräutermedizin.

Wie die anderen Bereiche in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gehen auch die Wurzeln der Moxibustion bis in vorgeschichtliche Zeit zurück. 

Da sie erst nach Nutzbarmachung des Feuers möglich wurde, ist diese Therapieform jünger als die Akupunktur. Auchs gibt es Hinweise, dass sie aus den Bergregionen des kälteren Nordens stammt. Solange die schriftlichen Überlieferungen zurückreichen, hat man immer Beifuss als Brennkraut benutzt. Keine Pflanze scheint ähnlich geeignet, wie sie, weil man ihre Anwendung über Jahrtausende beibehalten und verfeinert hat.

Von den Chinesen haben wahrscheinlich die Japaner das Brennen der Moxa gelernt, das nicht nur zur Bekämpfung, sondern auch der Vorbeugung von Krankheiten diente. In der heutigen Moxa-Therapie verwendet man sogenannte Moxa-Rollen oder Moxa-Zylinder, die es auch geruchlos und rauchfrei gibt. Der Behandler hält zwischen Moxa-Rolle und der Haut immer einen Abstand, damit die Wärme für den Patienten gut erträglich ist. Bei der ersten Behandlung wird ein Grundschema gemoxt, dadurch verbessert sich der Energiefluss. Bei den weiteren Behandlungen wird dann das Krankheitsbild direkt angegangen. Die Behandlungen müssen anfänglich oft in kurzen Zeitabständen (2 x pro Woche) erfolgen. Die Moxa-Therapie ist eine absolut schmerzfreie Therapieform.